Aliens: Colonial Marines – Gearbox möchte Sammelklage abschütteln

Autor des Artikels: Avanar

segaGearbox ist bekannt für Borderlands. Doch haben die Jungs auch schon das ein oder andere Projekte gemacht. Darunter Duke Nukem Forever, aber auch Aliens: Colonial Marines. Grade mit dem Alien Titel hat sich Gearbox wohl übernommen und wenig Ruhm geerntet. Ganz im Gegenteil muss sich Gearbox nun mit einer Sammelklage auseinander setzen.

Viele Käufer des Spiels fühlten sich durch die Werbung getäuscht. So soll die Demo zum Spiel „geschönt“ gewesen sein und potentielle Käufer wurden in die Irre geführt. Laut Gearbox habe man mit Marketing aber nichts zu tun:

[quote] „Gearbox hätte in diese Klage niemals verwickelt werden dürfen“

„Gearbox ist ein Entwickler von Videospielen. Das Unternehmen trat nie als Publisher oder Verkäufer dieses Spiels auf.“[/quote]

Man hat letztlich so lange mit Antworten gewartet, um Sega eine Reaktionsmöglichkeit auf die Klage einzuräumen.

[quote] „Mehr als ein Jahr hat Gearbox stillschweigend die Anschuldigungen der Ankläger erduldet, sodass Sega, der Publisher des Spiels und der für das Marketing und den Vertrieb zuständige Partner, die Verteidigung vorbereiten kann. Gearbox hat Segas Wunsch honoriert und sich nicht zu den weit verbreiteten und völlig falschen Anschuldigungen geäußert. Aber zum jetzigen Zeitpunkt fühlt sich Gearbox verpflichtet, einen gerechten Ausweg aus dieser Situation zu finden.“[/quote]

Die Vorwürfe gegen Gearbox sind mittlerweile allerdings größer Geworden. So gibt es Indiizien, dass man Arbeiter, die eigentlich für Aliens: Colonial Marines bezahlt wurden, für Borderlands abgezogen hat. Gearbox sagt allerdings dagegen, dass man viele der Arbeiter aus eigenen Mittel finanziert habe.

Gearbox strebt nun an aus der Klage herausgenommen zu werden und beruft sich darauf, dass das Marketing von Sega schuld sei. Desweiteren versucht man die Sammelklage auszuhebeln, damit man nur noch gegen einzelne Gegner antreten muss.

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