Die Bücherdiebin

Autor des Artikels: Avanar

a6f3e1f265685ac7f7d472e15b2a92b5[1]Der Tod. Eins ist sicher erzählt er uns, zu Beginn der Bücherdiebin. Wir sterben, alle. Unausweichlich wird er eines Tages auch zu uns kommen. Doch vorab hab ich die Aufgabe über diesen Tod zu richten und meine Meinung zum neuen Film „Die Bücherdiebin“ hier zu schreiben. Jeder Storyliebhaber sollte diesen Film gesehen haben.

[b]Tod, Krieg und ein kleines Mädchen[/b]
Die Bücherdiebin ist der Titel dieses Films. Verwirrt aber etwas, denn tatsächlich sind Bücher nur ein nebensächlicher Strang. Der Film beginnt mit dem Tod eines Jungen, dem Tod, der Protagonistin und ihrer leiblichen Mutter. Aufgrund des nahenden Krieges und ihrer Zuneigung zum Kommunismus ist die Mutter gezwungen zu fliehen. Sie hinterlässt ein Kind, Liesel. Liesel wiederum bleibt in Deutschland, kommt zu Zieheltern und lebt dort zukünftig in einer neuen Familie. Doch wie mit der neuen Situation leben? Aufgrund der vielen Probleme kann Sie weder lesen, noch schreiben. Ein Fakt der ihr in der Schule zu Verhängnis wird. Nur der kleine Rudi, der im Sport immer der beste ist, findet das doof und Liesel interessant.

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[b]Gespieltes ich[/b]
Auch StarBesetzung fehlt dem Film nicht. Geoffrey Rush und Emily Watson nehmen als Zieheltern eine wichtige Aufgabe in den Film wahr. Denn tatsächlich bietet die Geschcihte zahlreiche Wendungen. Nach außen hin spielt Rosa (Emily Watson) einen Drachen, mit dem kein Spaß zu haben ist. Tatsächlich ist dies aber Fassade, um die Nachbarschaft garnicht erst dazu kommen zu lassen, über die eigene Meinung ausgefragt zu werden. Was hält man von Hitler? Wie steht man zum „Andersein“? Eine gute Taktik? Villeicht. Auf jeden Fall spielt Emily Watson diese Aufgabe wieder perfekt, denn das kann Sie gut! Dieses schroffe und herzliche. Hans, alias Geoffrey Rush ist der liebevolle Papi in den besten Jahren und kümmert sich herzlich um Liesel. Kein wunder also, dass er Sie fördert und so das Lesen und Schreiben in kurzer Zeit beibringt.

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[b]Bücher, Juden usw.[/b]
Das Nazi-Regime nimmt erstmals mit einer offiziellen Bücherverbrennung und der Kristall-Nacht eine große Rolle im Film ein. Mit bewegenden Bildern sieht man den Umgang mit den Menschen damals. Wie sie abgeführt werden. Wie sie behandelt werden. Beeindruckend wird auch festgehalten, welchen Ängsten sich die damaligen Bewohnern aussetzen mussten. Dennoch versuchten viele Menschen ihre Herzlichkeit zu behalten. So auch Hans (Geoffrey Rush), der in seinen jüngeren Jahren von einem Freund beschützt wurde. Dieser war dem Judentum nahe und hatte später einen Sohn. Dieser wiederum brauchte nun Zuflucht und wird so von Liesel, Rosa und Hans im Keller versteckt. Ab hier nimmt das Nazitum und der Krieg eine größere Rolle ein. Die Namensgebende Bücherdiebin und die Bücher verbinden die Charaktere nur immer wieder auf Kluge weise.

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[b]Wiederstehen[/b]
Wie verhalten wenn das eigene Leben auf dem Spiel steht? Was tun wenn man sich ständig beobachtet fühlt, in der Gewissheit grade einen Fehler zu machen. Doch ein Fehler? Ein Fehler den andere vorgeben und nicht die eigene Überzeugung wiederspiegelt! Dieses Charakterspiel stellt dieser Film wundervoll dar und erzählt bis zuletzt eine packende Geschichte.

https://www.youtube.com/watch?v=AnE4WyWsDv4

Fazit: Die Bücherdiebin ist anspruchsvolles Kino mit wundervollen Darstellern, einem talentierten Team hinter der Kamera und einem interessanten Setting. Wer sich auf großes Charakter-Kino ohne große Effekt, dennoch mit schöner Photographie einlassen kann, wird diesen Film lieben.

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