PlayStation Store: Betreibt Sony ein „rechtswidriges Monopol?“ – Klage läuft.

Sony hat mit seiner PlayStation eine Marke geschaffen, die beliebt bei der Kundschaft ist. Vor allem der support exklusiver Projekte, die aufwendig produziert werden und regelmäßig die Grenzen des machbaren sprengen sind dankbares Gut dieser Entwicklung. Doch die Marke PlayStation gerät auch immer wieder in Kritik. Nicht zuletzt durch zahlreiche Blockaden im Bereich des Cross-Plays (wie durch eine Klage zwischen Apple und Epic Games bekannt wurde). Sondern auch durch ein aktuelles Thema – den Digitalen Angeboten.

Wie schon in der Klage zwischen Epic Games und Apple, in der es um die Frage geht ob Apple es verbieten Darf Inhalte außerhalb des Itunes Stores zu verkaufen – andernfalls eine App nicht zu listen – muss sich nun auch Sony mit Anwälten gegen ähnliche Vorwürfe wehren. Im Raum steht der Vorwurf des „rechtswidrigen Monopols“. Demnach seien Spiele im PlayStation Store (Digital) um ein vielfaches teurer als die Pendante im Einzelhandel, wo der Marktdruck dafür sorgt, dass Disk Spiele im Preis immer weiter sinken.

Laut eine Analyse von Bloomberg seien Spiele Digital im PlayStation Store bis zu 175 Prozent teurer. Hinzu kommt, dass Sony zahlreiche Maßnahmen getroffen hat, dass Digitale Preise nicht so einfach ausgehebelt werden können. Dazu zählen Ländergrenzen, Fixierungen von Guthabenpreisen und vieles mehr.

Nun müssen sich Gerichte um die Frage kümmern, ob Sony dort wirklich ein Monopol betreibt. Dagegen spricht zumindest, dass Kunden Möglichkeiten besitzen Spiele auch auf Disc zu erwerben.

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