Rebel Galaxy im Test

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Rebel Galaxy im Test.

Als Erbe gegen Piraten aus den gefährlichste Sonnensystemen Kämpfen? Willkommen in Rebel Galaxy!

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[b]Worum geht es?[/b]
In Rebel Galaxy geht es vor allem darum Aufträge zu erfüllen. Diese bringen uns nämlich immer näher an unsere Tante. Diese hat uns ganz unverhofft ein Schiff vererbt und wir Fragen uns, was es damit auf sich hat. Doch die Dame zu finden ist alles andere als einfach. Und so beginnen wir erst einmal kleinere Aufträge anzunehmen um etwas Geld zu finden. Das wiederum ist nötig um uns gegen die mächtigen Piratengruppen da draußen wehren zu können. Die wollen nämlich allem und jeden an den Kragen, der ihnen zu nahe kommt.

Aber auch uns sollte man nicht unterschätzen. Den je nachdem wie wir spielen möchte können auch wir ein Raubräuber sein oder Konflikte auf faire Art lösen. Je nachdem steigt oder Sinkt unser Ruf bei einer Fraktion, was uns woanders aber wieder Vorteile bringen kann.

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[b]So steuern wir[/b]
Um durch das All reisen zu können müssen wir aber erstmal die Steuerung beherrschen. Die ist zwar nicht sonderlich komplex, allerdings gewöhnungsbedürftig. Statt wie bei einem Autorennen oder andere Weltraumspielen mit einem Knopf Schub zu geben, beziehungsweise mit einem anderen Knpf zu Bremsen und den Rückwärtsgang einzulegen, müssen wir in Rebel Galaxy den normalen Schub mit Tastendrücken aktivieren, beziehungsweise deaktivieren. Danach ist der Schub dauerhaft gegeben und kann nur mit einer anderen Taste Gegengeregelt werden. Etwas schneller können wir fliegen, indem wir den Schub aktivieren, der auf dem linken Analogstick sitzt.

Immerhin dürfen wir uns in der Vertikale ganz normal bewegen und hier mit dem Analogstick steuern. Der Weltraum ist in Rebel Galaxy zwar eine große Offene Welt mit vielen Punkten die wir anfliegen dürfen. Allerdings gestaltet sich das Ganze nur Vertikal und nicht Horizontal. Vermutlich wollte man hier möglichst stark auf Spielspaß setzen und hat die Freiheit deshalb stark eingegrenzt. Entscheiden wir uns also für ein Richtung, finden wir das dortige Ziel auf jeden Fall und müssen nicht noch unsere höhe anpassen. Allerdings hat das ganze bei den Kämpfen ein paar Nachteile.

Um schneller von A nach B zu kommen steht uns allerdings auch ein Warp-Antrieb zur Verfügung. Jedoch vorsicht! Man sollte nicht zu nahe andere Planeten kommen. Dieser sollte daher sehr bedacht eingesetzt werden.

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[b]So kämpfen wir[/b]
Spaßig wird es in den Kämpfen. Denn hier hat man sich von Seegefechten mit alten Piratenschiffen inspirieren lassen. Zwar haben wir auch zielgerichtete Lasertürme am Schiff, die auf Knopfdruck Richtung Gegner feuern. Allerdings macht den deutlich größeren Schaden eine seitliche Kanone, für die wir uns seitlich an einen Gegner hängen müssen. Das ist gar nicht so einfach! Wenn wir es allerdings mal schaffen, dann können wir in kurzer Zeit sehr großen Schaden anrichten. Jedoch müssen wir auch aufpassen und unsere Defensive im Auge behalten. Die Schilde unserer Schiffe sind nämlich in Einzelne Teile aufgeteilt und laden nur sehr langsam wieder auf. Wir müssen also auch taktisch agieren und von einer anderen Seite flankieren um unsere Schilder regenerieren lassen zu können.

Glücklicherweise können wir unser Schilder und unsere Feuerkraft allerdings auch stärken. Dafür begeben wir uns in einen Schiffshafen und kaufen dort kräftig von unseren verdienten oder ergaunerten Credits ein. Teilweise lassen sich Upgrades aber auch über Missionen erspielen und stellen so eine sehr großzügige Belohnung dar.

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[b]Umsetzung[/b]
Grafisch kann sich Rebel Galaxy sehen lassen. Zwar merkt man, dass es ein Low Budget Spiel ist. Aber die Entwickler haben wundervolle Farbkombinationen erstellt, so dass die Optik auf jeden Fall ansehnlich aussieht. Viel gravierender dürfte für viele sein, dass das komplette Spiel nur auf Englisch existiert.

Fazit: Rebel Galaxy ist ein gutes Weltraum-Arcade-Spiel geworden, indem wir uns in einem offenen Weltraum austoben dürfen. Es gibt viele zu entdecken. An jeder Ecke gibt es Missionen. Darin wiederum Belohnungen und mit Belohnungen können wir unsere Schiffe aufstocken, bzw aufrüsten.

Ist man erstmal eingespielt entwickelt sein ein Kreislauf der wunderbar funktioniert. Die Geschichte rückt dabei eher in den Hintergrund. Das ist aber nicht weiter Schlimm, da die Kämpfe in Rebel Galaxy durchaus Spaß machen. Vor allem dann wenn man sein Schiff immer mächtiger werden lässt.

[b]Kaufempfehlung: Ja![/b]

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