Resident Evil 5 im Test.

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Resident Evil 5 im Test.

Bekanntlich soll die Resident Evil Reihe ja nochmal komplett auf die aktuellen Konsolen gebracht werden. Während 0, 1 und 2 aufwendige Remake erhalten, werden 6, 5 und 4 einfach nur portiert. Bei der letzteren Abarbeitung ist man mittlerweile bei Teil 5 angekommen, bevor als nächstes Teil 4 veröffentlicht wird. Doch lohnt sich der Kauf nochmal für die aktuellen Konsolen? Wir haben uns das Spiel angeschaut!

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[b]Fast das gleiche Spiel[/b]
Wie schon bei Resident Evil 6 hält man den Aufwand bei Resident Evil 5 möglichst gering. Das Spiel ist genau wie damals auf der PlayStation 3 / Xbox 360 erschienen und hat nur geringfügig verbesserte Texturen erhalten. Ok – es läuft nun auch in 1080P, statt in 720P. Jedoch gemessen an den heutigen Möglichkeiten oder den Teilen 0 und 1 die ja bereits erschienen sind, ist diese Portierung schlichtweg nicht zeitgemäß.

Das merkt man alleine schon an der Steuerung die leider ebenfalls nicht verändert wurde. Wie damals muss der Spieler zum Zielen stehen bleiben. Laufen dürfen wir während dessen nicht.

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[b]Ko-op im Mittelpunkt[/b]
Dennoch macht das Spiel durchaus laune, vor allem dann wenn man einen zweiten Spieler zur Hand hat. Denn Resident Evil 5 kann auch auf Next-Gen Konsolen im Co-op Modus gespielt werden. Gemeinsam kann man dann das komplette Spiel durchspielen und das hat durchaus seinen Reitz.

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[b]Technisch Pfui[/b]
Allerdings muss man auch sagen dass die technische Umsetzung alles andere als gelungen ist. Zwar hat man die Framerate aufgrund der neuen Power auf 60 hochstufen können. (Das Original läuft in 30 FPS). Jedoch muss man als Spieler auch damit Leben dass die Framerate enorm einbricht. Auf Xbox One kommen so teils gravierende Framerateeinbrüche zustande. Auf PlayStation 4 soll das ganze zwar minimal besser aussehen aber auch dort gibt es anscheinend diese Framerateeinbrüche.

Fazit: Resident Evil 5 hat leider keine große Zuwendung erfahren und wurde lediglich in den einfachsten Elementen auf die aktuelle Konsole angepasst. Was zu aufwendig war hat man gekonnt ignoriert. Mehr noch! Dass man die Framerate bis zum Release nicht weiter optimiert hat und nicht im Griff hat spricht Bände über die Motivation des Entwicklerteams.

Dennoch – Resident Evil 5 ist vor allem dank seiner Ko-op Option auch heute noch ein spaßiges Spiel. Wenn man sich einen Kumpel einlädt und gemeinsam das ganze Spiel durchzockt hat man am Ende irgendwie doch sehr viel Spaß. Da der Preis entsprechend Moderat ausfällt, kann man ruhig einen Blick riskieren.

Kaufempfehlung: Ja!

Hinweis: Wir hatten leider nur die Xbox One Version vorliegen. Nach aktuellen Informationen die wohl technisch schlechtere. Abseits von Framerateeinbrüchen läuft das Spiel aber sonst stabil.

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