Warlock The Exiled

warlock_2_paradox_plaza_banner[1]Wir haben uns Warlock The Exiled angeschaut. Das Spiel stammt von den Age of Wonders 3 Machern. Statt echtzeit Strategie gibt es hier allerdings Rundenkämpfe in einer Fantasywelt. Wird unser Taktikgeist dennoch gefordert? Das klären wir im Test!

[b]Fordern von der ersten Minute[/b]
Eines muss man The Exiled lassen. Eine ruhige Minute bekommen wir hier selten. Klar – wir dürfen uns für unsere Züge Zeit nehmen und können diese planen und abschließen. Ähnlich einem Schachspiel eben. Unter Druck setzt uns das Spiel dennoch immer, weil die Gegner stets mächtiger werden. An unserer Basis immer wieder feindliche Einheiten klopfen und bekämpft werden müssen. Und unsere Ressourcen knapp werden und möglichst schnell ausgebaut werden müssen.

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[b]Die Scherbenwelt[/b]
Grade die Planung mit den Ressourcen ist so eine Sache. The Exiled schickt uns in eine versplitterte Welt die nur noch durch Portale verbunden ist. Unser Ziel ist es eigentlich die einzelnen Abschnitte zu übernehmen. Der Clou – jeder Abschnitt der Welt ist anders und bietet uns andere wichtige Ressourcen. Grüne Welten sind gut für Landwirtschaft. Verdorrte Tote Gegenden lassen uns Mana Regeneieren.

[b]Mana dass das Leben rettet[/b]
Grade Mana kann ein wertvoller Verbündeter sein. Denn es lässt uns mächtige Zauber sprechen und kann ganze Kämpfe entscheiden. Vor allem kann dies aber auch wichtig sein, wenn wir grade zu mutig waren und unsere Stadtmauern verteidigen müssen, allerdings kaum oder keine Einheiten bei unserer Stadt haben. Es ist stets ein Schmaler grad ob man lieber in der Umgebung den nächsten taktischen Punkt erobert oder seine Gebiete verteidigt.

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[b]Aufgaben und Quests[/b]
Geleitet wird das Spiel von einer Hauptaufgabe die lautet -> Nehme alle Gebiete ein! Allerdings ist das im Spiel meist belanglos und dient überhaupt nur dazu, irgendwie einen Sinn für unsere Kämpfe angeben zu können. Immerhin -> zwischendurch gibt es immer wieder Nebenaufgaben. So müssen wir zum Beispiel einen Hafen errichten und so weiter…

[b]Diplomatie & Kampf[/b]
Auch Diplomatie dürfen wir theoretisch führen. In der Praxis bringt das nur leider nicht sehr viel, zumal wir eh keinen diplomatischen Sieg erringen können. Deshalb haben wir die Funktion schnell links liegen lassen und uns lieber mit den taktisch kniffligen Kämpfen weiter beschäftigt. Die schwierigkeit zieht das Spiel aus den Begegnungen. Kämpfe laufen nach dem Stein, Schere, Papier Prinzip ab. Wichtig ist es stets für Upgrades der Einheiten sorgen, damit sie gegen andere Einheiten dauerhaft bestehen können. Dafür wiederum müssen wir Forschen und Ressourcen bekommen. Ein Kreislauf endsteht.

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Fazit: The Exiled ist ein gutes Strategiespiel, dass uns stets fordert. Desweiteren ist das Setting sehr interessant! Allerdings merkt man auch, dass das Spiel fertig werden musste. Diplomatie ist nicht wirklich sinnvoll. Die Menüs funktionieren teilweise nicht richtig. Die KI ist nicht die schlauste. Immerhin wird uns durch knifflige Begegnungen dennoch viel taktisches Vorgehen abverlangt.

[+] Viele Einheiten und Forschungen
[+] Mächtige Zauber
[+] Große Karten
[+] Optisch gut gelöst
[-] Diplomatie eher nutzlos
[-] KI nicht so intelligent
[-] Menüs funktionieren nicht richtig

Wertung: 3.0 / 5.0

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