Wiederkehrender Vorwurf: Gewaltspiele verbieten – nun mal wieder…

Es ist eine schon lang hoch und runter diskutierte Thematik, dass bestimmte „gewaltitätige Spiele“ angeblich jugendliche und auch erwachsene beeinflussen sollen. Der Vorwurf aus Politik und co – die Spiele verleiten zur aggressivität oder dienen als Simulator um einen Amoklauf zu proben.

Abgeordneter im US Bundesstaat Illinois möchte gewalttätige Videospiele am liebsten verbieten.

Der Abgeordnete Marcus C Evan, Jr. – hat nun im Repräsentantenhaus von Illinois ein Verkaufsverbot von gewalttätigen Videospielen eingebracht. Wieder einmal eine Reaktion auf zunahme von Gewaltverbrechen, aber auch sogenanntes „Carjacking“ in Chicago.

Konkret möchte der Politiker Spiele im Verkauf verbieten, die Zitat: „Dem Spieler ermöglichen, einen Charakter innerhalb des Videospiels zu kontrollieren […] und Gewalt gegen Menschen einzusetzen, Spieler zu töten oder auf anderer Weise schwere körperliche oder psychische Schäden zu verursachen.

Riesiger Anteil an Videospielen für Erwachsene würde verboten werden.

Für Videospiele im Bundesstaat Illinois würde das bedeuten, dass ein sehr großer Anteil an Videospielen für erwachsene Verboten werden würde.

Zwar betrifft uns das erst einmal nicht in Deutschland. Aber auch in Deutschland fordern vor allem konservative Politiker immer wieder, das Videospiele deutlich mehr beschränkt werden…

Ein Erfolg könnte also entsprechend auch Politiker unserer Bundesregierung motivieren, diese Ziele konsequenter zu verfolgen.

Glückliche Lage in Deutschland. USK winkt mehr durch, als jemals zuvor.

Glücklicherweise weht der Wind in Deutschland derzeit aber eine deutlich andere Richtung. Denn dank gut organisierter Verbände wie Game, werden Politiker zunehmend mehr aufgeklärt über Videospiele. Vor allem das Bonbon, dass der Videospielzweig ein riesiger Wirtschaftszweig ist, scheint für viele Politiker ein Argument. Das führte in der jüngsten Vergangenheit dazu, dass aus die USK deutlich mehr Spiele durchwinkt, die früher zensiert werden mussten.

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