Deutscher Videospiel-Entwicklung nicht Konkurrenzfähig

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Laut dem BIU ist die deutsche Videospiel-Entwicklung Industrie, international nicht Konkurrenzfähig.

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware fällt ein vernichtendes Urteil zur deutschen Videospiel-Branche. So gibt es aktuell rund 13.000 Menschen, die in Deutschland an der Videospiel-Entwicklung und deren Verbreitung arbeiten. Ende März waren es 12.726 Menschen in 450 unterschiedlichen Unternehmen, die an Publishing und der Entwicklung von Videospielspielen in Deutschland beteiligt waren.

Zählt man noch Randbereiche wie Fachverkäufer, Journalisten, Wissenschaftler, Mitarbeiter von Behörden und so weiter auf, sind es 30.231 Arbeitsstellen. Als Grundlage dieser Daten dient der „Industriekompass“ mit seiner Branchendatenbank. Die ist laut dem BIU nicht Konkurrenzfähig.

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„Der Blick auf die Beschäftigtenzahlen der Computer- und Videospielbranche in Deutschland zeigt zweierlei: Die rund 13.000 im Kern der Branche Beschäftigten sind ein Indikator für die dynamische Entwicklung und wirtschaftliche Relevanz der Branche wie auch ihrer Attraktivität für Arbeitnehmer. Andererseits spielt Deutschland international nur als Absatzmarkt für digitale Spiele eine herausgehobene Rolle. Als Entwicklungsstandort für Videospiele hat Deutschland zuletzt den Anschluss verloren und sein Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft“,

„Insgesamt sind die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Computer- und Videospielen in Deutschland international nicht konkurrenzfähig. Andere Länder wie Großbritannien, Frankreich oder Kanada haben die kulturelle, technologische und wirtschaftliche Bedeutung digitaler Spiele frühzeitig erkannt und die Branche entsprechend gefördert. Mehrere zehntausend Stellen für hochqualifizierte Spezialisten sind so in diesen Ländern in wenigen Jahren entstanden.“ so Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer.
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Ob solche Nachrichten die Politik wohl dahin bewegen werden, diese wichtige Industrie zukünftig mehr zu Fördern?

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