Die Sims 4 im Test

FondoSims4SimsSoul1920x10801024x576[1]Die Sims 4 ist da und soll wieder Millionen von Spielern begeistern. Allerdings machte das Spiel zunächst ganz andere Schlagzeilen due alles anderes als positiv waren. So entwickelten Fans eine Liste von 90 fehlenden Features. Inhalte die angekündigt wurden, wurden im letzten Schritt gestrichen und irgendwie wollte alles nicht ganz rund laufen. Doch nun ist die Vollversion erhältlich und wir wollen wissen – lohnt sich der Kauf?

[b]Es geht los …[/b]
Zunächst einmal – ja – es gibt neue Funktionen. Allerdings gibt es bestimmt auch genau so viele Funktionen, die gestrichen wurden und damit einen riesigen Rückschritt gegenüber Sims 3 darstellen. Zunächst fängt aber alles ganz positiv an. Denn der Charakter-Editor von die Sims 4 fühlt sich wunderbar an. Statt Regler dürfen wir selbst Hand anlegen und Sims frei nach Schnautze erschaffen. Einschränkungen gibt es zwar immer noch, das ist aber mehr bei den Texturen der Kleidung und co.

[b]Baue, baue, Häusle[/b]
Sobald wir dann erstmal im Spiel sind geht das übliche Prozedere wieder los und wir bauen unser Eigenheim aus, was das Zeug hält. Zunächst wirkt alles wie immer. Erstmal wählen wir ein Grundstück. Anschließend bauen wir Grundrisse. Planen Räume und platzieren langsam aber sicher Möbel. Neu ist, dass wir nun das Dach selbst ausbauen dürfen. Dafür fallen Allerdings Keller und Pools weg.

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[b]Interaktionen[/b]
Sobald wir erst mal ein kleines Zuhause haben, können wir uns den eigentlich Spielsinn von „Die Sims“ hingeben. Das ist dass die Sims untereinander interagieren und so verschiedenste Geschichten des alltäglichen Lebens simulieren. Und da die Sims sich nicht sonderlich ernst nehmen, können die Geschichten herrlich erfrischend sein. Da wundert es nicht wenn mal der Tod vorbei schaut, wir ins Weltall fliegen oder andere Kuriose Dinge erleben. Gut ist, dass wir nun Multitasking betreiben dürfen. So können wir Baden und gleichzeitig noch nen Drink schlürfen. Zwar kann das ganz schön hektisches Geklicke ergeben, aber es ermöglicht uns ganz neue Interaktionsmöglichkeiten.

[b]Emotionen und Bedürfnisse[/b]
Desweiteren rücken die Emotionen mehr in den Mittelpunkt. So kann es durch auch mal passieren, dass die Sims selbständig eine Aktion ausführen und nicht von uns ständig auf Dinge aufmerksam gemacht werden müssen. Bedürfnisse hingegen müssen wir nun mühsam über aufrufbare Menüs anschauen und erfüllen. Dies war in den Vorgängern besser gelöst.

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[b]Rückschritte[/b]
Bis hier hin schlägt sich das Spiel wirklich wunderbar. Allerdings wird der Spieler erstmals richtig mit den Rückschritten konfrontiert, wenn es darum geht die Sims die Welt von Sims 4 erkunden zu lassen. Die Sims 3 war eine echte revolution. So bot uns das Spiel eine offene große Welt, die wir mit den Sims frei erkunden konnten. In die Sims 4 hat man das System weder verbessert, nicht mals übernommen. Stattdessen gibt es winzige Areale und Ladebalken, sobald wir ein Nachbarshaus besuchen möchten. Allgemein ist die Welt sehr klein Geraten und ist für einen Sims Fan eine herbe Enttäuschung.

[b]Abwechslung[/b]
Immerhin hat man dafür gesorgt die besuchbaren Gegenden möglichst Abwechslungsreich zu gestalten. So können wir Nachbarschaften durchstreifen und uns dort verschiedene Grundstücke kaufen oder aber auch den Park besuchen, in dem wir uns Sportlich betätigen können.

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[b]Jobs, Kinder und anderes[/b]
Um Geld zu verdienen benötigt unser Sim wie immer einen Job. Statt jedoch mit dem Auto abgeholt zu werden verschwindet dieser einfach und ist dann mal. Kleinkinder sind nun Gegenstände und können auf Knopfdruck von uns direkt in das Schulalter gebracht werden. Vorschulalter gibt es nicht mehr und wurde komplett gestrichen, was schon im Vorfeld für Kritik sorgte.

[b]Online-Inhalte[/b]
Die Gröste Neuerung ist, dass wir nun bauten von anderen Spielern herunterladen dürfen. Dies hat einen großen Community-Aspekt, denn wir können unsere Werke und andere Werke einfach teilen. Leider gibt es aber nur eine Handvoll von Grundstücken, weshalb dieses Feature nicht wirklich ausgekostet werden kann. Wir hoffen dass Maxis hier nochmal mit einen Patch mehr freie Grundstücke zur Verfügung stellt.

[b]Technik[/b]
Auch technisch hat Maxis diesmal alles auf die sichere Schiene gestellt. Abstürze gab es während unseres Tests nicht. Bugs sind uns auch kaum aufgefallen. Ausnahme waren hier diverse Grafikbugs wie Babys, die plötzlich in die Länge gezogen wurden oder laufende Duschen, die eigentlich schon vor längeren Umgezogen waren. Grafisch bezieht sich Maxis auf ein Minimum. Die Sims 4 sieht nicht schlecht aus, aber eben auch nicht wirklich gut. Das Comichafte kaschiert vieles. Außerdem ist die Graphik so Anforderungssparend. Wichtig zu wissen – die Sims 4 kann offline gespielt werden, muss allerdings über Origin aktiviert werden.

Fazit: Die Sims 4 ist kein Flop. Aber auch weit entfernt von dem genialen Sims 3. Fans werde so oder so zugreifen. Wer noch unsicher ist sollte wohl ein wenig warten bis das Spiel günstiger wird. Aufgrund der zahlreichen Rückschritte finden wir den derzeitigen Preis nicht gerechtfertigt. Da aber noch viele Addons kommen werden wird auch die Sims 4 über die Jahre noch deutlich an Funktionen dazu gewinnen. Da sind wir uns sicher.

[+] Viele Emotionen
[+] Viele Interaktionen
[+] Tolle Geschichte der Sims
[+] Inhalte online teilen und laden
[+] Grafisch ok …
[-] … allerdings mit vielen verwaschenen Texturen
[-] Viele Ladezeiten
[-] Kleine Welt

Wertung: 3.5 / 5.0

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