Wii Sports Club: Boxen & Baseball im Test

WiiSports-Club[1]Seit anfang Juli können die letzten beiden Sportarten für Wii Sports Club heruntergeladen warden. Wii Sports Club ist der neuste Ableger der Wii Sports Reihe, exklusiv für Wii U. Nachdem das Paket nun komplett ist, gibt es seit einigen Tagen ebenfalls eine Retail Disc Version zu kaufen. Boxen & Baseball mussten sich unserem Test stellen.

[b]Was ist dein Lieblings-Sport?[/b]

Insgesamt bietet euch Wii Sports Club 5 Sportarten. Darunter Tennis, Bowling, Golf, Boxen und Baseball. Nintendo hat sich im Falle von Wii Sports Club zunächst für eine andere Vertriebsart entscheiden. Man bot das Spiel über den E-Shop an. Dort konnte man das Spiel mieten oder eine Sportart dauerhaft kaufen. Die Preise reichten dabei von 1,99 bis 9,99 für den kompletten Kauf. Entsprechend musste nicht jede Sportart erlangt werden, sofern man schon aus vorherigen Teilen eine Lieblings-Sportsart hatte. Uns liegen derzeit leider nur Boxen und Baseball vor, weshalb wir uns in unserem Test auf die beiden Sportarten konzentrieren müssen.

[b]Boxen[/b]
Boxen war schon in der Urversion von Wii Sport dabei und hatte dort viele Anhänger. Die Bewegungssteuerung und die Punches hatten neben einem Spaßfaktor auch einen guten Tranings-Effekt. Quasi wurde in dieser Zeit erstmals der Muskelkater durch Videospiele definiert. Auch in der aktuellen Version für die Wii U ist dies wieder so. Dabei zeigt sich die Wii U Verison aber deutlich genauer. Statt auf einen Nunchuck zurück zu greifen, darf der Spieler hier mit 2 Wii Plus Remotes hantieren, wodurch die Bewegungen so genau wie nie werden!

Allerdings gefällt uns nicht, dass Nintendo die Bewegungen des Spielers absichtlich ein wenig Manipuliert. Nintendo wollte das Spiel gewohnt Einsteiger freundlich gestalten und justiert Schläge so, dass sie gewisse Ziele auch treffen. Das fühlt sich in der Praxis ein wenig unnatürlich an. Allerdings gewöhnt man sich als Spieler schnell daran und lernt damit umzugehen.

Technisch bleibt die Wii U Umsetzung sehr blass. Von den Möglichkeiten der Wii U wird hier kein Gebrauch gemacht. Stattdessen setzt man auf Mii´s und einfachste Umgebungsgrafiken. Das erfüllt zwar seinen Zweck, hinterlässt aber einen faden Eindruck. Dass Sports Spiele auch gut aussehen können beweist aktuell die Xbox One mit Kinect Sports Rivals.

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[b]Baseball[/b]
Baseball war ebenfalls in dem Ur Wii Sports dabei und hatte dort keinen leichten Stand. Es bot wenig Abwechslung und konfrontierte euch eigentlich immer wieder mit dem selben abläufen. Leider schafft es Nintendo in der 2014´ner Wii U Ausgabe dies nicht zu verschlimmbessern. Nintendo hatte nämlich die Idee, Baseball nicht mit der Wii Fernbedienung, sondern mit dem Wii U Gamepad spielen zu lassen. Grundsätzlich nachvollziehbar, denn das Gamepad bietet dank des eigenen Bildschirms nochmal ganz andere Möglichkeiten und schickt euch so zum Beispiel los, denn Ball zu fangen. In der Praxis werden die Aufgaben aber so noch langweiliger. Ihr bewegt euch noch weniger, löst viel über das Drücken der A-, B-, X- und Y- Knöpfe und allgemein will so kein richtiger Spaß aufkommen.

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Fazit: Wii Sports war auf der Wii der durchbruch. Durch die einfachen Spiele zeigte Nintendo einem neuen breiten Publikum, wie gut Bewegungssteuerung in Spielen funktionieren kann. Vermutlich hätte dieses Konzept auch der Wii U gut getan, wenn man das Spiel als „kostenlose“ Beigabe der Wii U von Anfang an beigelegt hätte. Aufgrund der sehr einfachen Umsetzung und der teilweise schlecht umgesetzten Spiele, bleibt allerdings das Gefühl, dass die Preise die Nintendo für Wii Sports Club haben möchte, völlig überzogen sind. Wii Sports Club reicht für einen netten Nachmittag, aber es nutzt sich schnell ab…

[+] Zeigt wunderschön wie die Bewegungssteuerung funktioniert
[+] Einige Sportarten nach wie vor kultig
[+] Macht vor allem in einer Gruppe Spaß
[+] Traningsfaktor
[-] Teilweise schlecht umgesetzt
[-] Für das Wii U Zeitalter viel zu schlechte Technik!

Wertung: 2.5 / 5.0

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